Der Hamburger Freischütz
oder: De Bruutschuss
frei nach Carl Maria von Weber
Große Ritter - und Volksoper im Elysium Theater

Libretto von Michael Leinert - plattdeutsch von Hanne Heinz
Musikalisches Arragement und Dirigent: Gerhard Jünemann
Inszenierung: Michael Leinert - Ausstattung: Kathrin Kegler
Premiere/Uraufführung: 6. Juli 1978 Opera stabile / Hamburgische Staatsoper
Intendant Christoph von Dohnànyi - Staatsoperndirektor Rolf Mares
Koproduktion mit der Niederdeutschen Bühne Neumünster

Kuno's Erzählung
Der Eremit, en hochanständigen, klooken Minschen……… Klaus Reumann
Ottokar, en oden Fürst,ward blots toletzt en beten gnadderig ,
und zugleich Direktor Dannenberg…………………………… Klaus Joost
Kuno, Oberförster und Gastwirt……………………………… Lothar Heinz
Agathe, seine Tochter………………………………………… Waltraud Brommann
Annchen, seine Nichte…………………………………………Elke Joost
Max, Jägerbursche, ok en anständigen Minschen………… Heinz Kruse
Kaspar, Jägerbursche, awer en beusen Butte……………… Diethart Wittholz
Samiel, der schwarze Jäger, de slimmste Kujohn ………… Lothar Heinz
Kilian, en Törfbuer, bedrüggt, wo he kann…………………… Hans Münz
2 Jäger, dörchweg anständige Minschen…………………… Werner Münz, Dieter Jöhnk
Theaterdiener Hein Möller…………………………………… Hans Münz
2 Bruutjungfern………………………………………………… Ella Baudrexel, Inge Lukat
Jägerchor: Hans-Joachim Berrer, Peter Eickhof, Holger Hampel, Alf von Maydell
Die Elysium-Theaterkapelle: Klaus Holle (Flöte), Josef Drechsler (Klarinette), Lawrence Elam (Trompete),
Robert Reitberger (Violoncello), Manfred Goldmann (Schlagzeug), Wolfgang Beyer (Akkordeon), Gerhard Jünemann (Klavier)

Die Wolfsschlucht mit Heinz Kruse - Max
TV-Aufzeichnung (NDR 3) zum 60. Geburtstag von Bundeskanzler Helmut Schmidt 1978 in Hamburg - Bergedorf
Schallplatte bei Philipps Phonogram - Hörspielfassung Radio Bremen / NDR Hamburg
Neuinszenierungen u.a. in Eutin, Oldenburg und Bremen

Max und Agathe Die beiden Brautjungfern
Das Hamburger Abendblatt und Sabine Tomzig waren begeistert: "Eine Stimmung war das!!! Drei Ausrufezeichen reichen nicht.Leute, stürmt die Spielbude in der Büschstraße!... So etwas gibt es nur in Hamburg!" DER SPIEGEL berichtete in Nr. 18 am 30. April 1979 "Lorelei in Poppenbüttel". Walter Schröder von BILD Hamburg vergab 5 von 6 möglichen Sternen: "Platter Freischütz - da bleibt kein Auge trocken... so vergnügt verlässt man selten ein Theater!" Christa Knauer im Harburger Anzeiger: "De Bruutschuss ist ein einziges Vergnügen! ... Regisseur Michael Leinert, Plattdeutsch-Experte mit dem berühmten Schalk im Nacken, hat einen funkelnd geschliffenen Spaß für die Gegenwart gemacht." dpa - Korrespondent Joachim Redetzki stellt fest: " Nu is dat sowiet, nun snackt un singt de Lued vun de Hamborgische Staasoper platt! Das Publim jubelt, wenn etwa der Tenor Heinz Kruse (als einziger Profi von der Staatsoper) "durch die Wälder durch die Auen" auf plattdeutsch schmettert...!" Hamburger Morgenpost (Ludwig Pollner): "Waidmanns Heil - der Freischütz hat getroffen! Bravo für Michael Leinert (Text und Regie) und das "Orchester" unter Gerhard Jünemann für Jazz und Shanties als "Beigabe". Na, wenn das kein Renner wird!" DIE WELT (Lutz Lesle): "Ein Abend, der sich schier überschlägt vor grotesken Einfällen, Situationskomik...!" Bremer Nachrichten /Gerhard Asche): schrieb seine Rezension im besten Bremer Platt! "Dat Publikum hett kreischt vör Vergnögen, un ick mutt ok seggen, ick heff lang nich mehr so lacht in de Oper." Da wird Theater zu herrlichem Jux! meinte der Holsteiner Courier.

Finale: "Drum finde nie der Probeschuss mehr statt!"
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